Text

Gedanken.

Skizze. 2018.

Denk-Locker als Opposit zum Denkfest. Als lustvoller Tiefgang, als Teil-Projekt, das teilt und mitteilt und geteilter Meinung macht und teilweise weise beziehungsweise Beziehungsweisen denkbar und sichtbar und alles für bare Münze und überhaupt nur Kollektive sind antragsberechtigt – ist das denn tragbar, trägt das? Zusammen. Spiel. Und Hang zum Zusammenhänge Aufweisen, wieder weise – nie leise – sich einen Reim auf die Sache machen. Fokussieren Sie. Finden Sie den roten Faden. Genau den gilt es zu verlieren. Let’s get lost. Serependität. Zufall. Koinszidenz – schreibt sich das so? Es braucht Regeln und Ordnung, System und Steuerung und anpeilen, draufzusteuern. Wir zahlen schließlich. Steuern auch. Und warum denn für die Kunst? Was kann die schon beisteuern? Das gilt es zu steuern. Mittels Frage- und Aufgabenstellungen und Bitte zur Standortsuche. Standpunkte bezog schon so mancher. Standhaft sein oder flexibel gleichzeitig. Kommt Zeit, kommt Rat. Wie denn reproduziert sich die Menschheit, das Wissen, wie denn noch wird es erweitert – wie wächst es – wohin wächst sich das aus? Wachstum. Innovation. Schlecht. Besser. Gut. Besser. Am Besten. Relativität ist Realität. Impliziert in der Frage: warum eigentlich wird immer alles beser? Weil wir uns bemühen. Stillstand gilt als Gefahr. Innehalten ist wichtig. Nachvollziehen ist sinnvoll – macht Sinn, aus dem man Sinn schaffen kann. Was schaffen sie denn, die Künstler*innen? Was eigentlich schaffen andere? Wie schaffen wir was? Gemeinsam? So viele Menschen und doch so viele Einsamkeiten. Einsame Spitze. Zuspitzen. Die Dosierung ist wichtig.

„Ein Kunstwerk ist natürlich seinem Wesen nach ein Spiegel des es umgebenden Lebens. Und selbst, als Essenz der wichtigsten und bedeutendsten Aspekte dieses Lebens, gibt es das wieder, was den zeitgenössishcen Betrachter anzieht.“ (Ilya Kabakov, Das Leben der Fliegen“, 1992.

Was ist das?

Freibier?

Genuss. Sinnen. Genuss.

Kontemplation – die Sehnsucht danach existiert. Vielleicht Avatare bilden, die Kunstsinn ausbilden, denn die Menschen würden ja gerne – allein…

Bewegung. Sport. Ausgleich. Luft. Raum.

Erlebnis. Action. Angebot. Fun.

Alles an den Arbeitsplatz! Stepper unterm Bürotisch. Kunstapp als Bildschirmschoner – allerdings: der wird nicht geschont.

Hinterrücks.

Rückenmassage.

Kunstgriff.

Kunstbegriff.

Fußmassagen bot schon eine Künstlerin bei skulptur. projekte Münster 1997 an.

Die Kunst  muss vielleicht wirklich schaffen, nichts Neues zu schaffen, sondern Vorhandenes sichtbar und unvergesslich zu machen? Besser besser als neu?

Mit allen Sinnen.

Körperabdrücke mit Schlamm auf Papier. Orgien – wo seid ihr? Anachronistisch.

Alles zu geben, was physisch, mental, psychisch vorhanden?

Und dann allerdings sollte und kann sie allerhand Hand anlegen und nerven und ins Schwarze treffen und lichterloh leuchten. Erleuchtung?

Tiefsinn. Systeme verstehen. Duchdringen. Ausloten. EigeneS eigensinnig ersinnen. Ahnung haben. Keine.

Warum eigentlich wird immer alles besser?

Wächst das Universum zum Endpunkt hin oder sich aus und dann Kontradiktion, Kontraktion, Neustart?

Wir vergleichen uns dauernd – daher die Steigerungsform – worin liegt die Qualität? Welchen Elan kann das hervorbringen? Motivieren – wozu Motor sein?

Minimalinvasiv gibt’s nur, weil zuvor operativ. Wir lernen doch. Dazu. Wem kommt was zugute?

Zur Besserung – Linderung – welchen Übels?

Optimieren. Das ist einfach. Gegeben. Der Wille. Treibt an. Ist Antrieb. Getriebensein die Gefahr. Triebkraft. Schwerkraft. Fliehkraft. Zugkraft. Energie. Effizienz. Der Teil und das Ganze.

Ist das dem Menschen Mögliche auch das dem Menschen Gemäße?

Warum eigentlich wird immer alles besser?

 

Karin Kopka-Musch als Skizze zur Ausschreibung BASF Tor 4 https://www.basf.com/de/de/company/about-us/sites/ludwigshafen/commitment-for-the-region/arts-and-culture/Tor4.html

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